Ich möchte einen Hund ...

 


 




















Wenn Sie denken der Gedanke lässt Sie nicht mehr los
                             "Ich möchte einen Hund"
oder
             "ich möchte einem Tier ein schönes Zuhause geben"
dann können wir Sie nur beglückwünschen.
Jedoch sollte diese Entscheidung sehr gut überlegt sein, den schließlich ist es eine Entscheidung für eine lange Zeit und vor allem auch eine sehr verantwortungsbewusste.
Sie entscheiden sich nicht für den Kauf eines Gegenstandes, sondern Sie entscheiden sich für ein Lebewesen.
Für einen Erdenbewohner, der genau das gleiche Recht hat zu Leben wie jeder Mensch auch.
Vielleicht können wir Ihnen diese Entscheidung etwas leichter machen oder Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen.
Als wir selber unsere ersten beiden eigenen Hunde Maggy und Lea "gekauft" haben, da waren wir selber im Nachhinein blauäugig und naiv.
Es waren Welpen, soooooo süss und so hinterlistig.
Manchmal denke ich oft, nicht die Hunde haben gelernt sondern mehr wir von ihnen.
In unserer Zeit als Pflegestelle lernten wir sehr viel, wie Hunde denken und das war für uns eine Erfahrung, die wir nie mehr missen möchten.

Sie sollten sich folgende Frage stellen:

  • Wie lange bleibt mein Hund alleine?
  • Wie viel Zeit kann ich am Tag investieren, um mit dem Hund Gassi zu gehen?
  • Fahre ich viel in den Urlaub?
  • Möchte ich ein Tier, dass mich zu Aktivitäten begleitet?
  • Möchte ich einen Hund, der bei mir im Bett schlafen darf
  • Möchte ich einen Hund der viel Fellpflege erfordert oder weniger?
  • Möchte ich mit meinem Hund sportlich aktiv werden?
  • Möchte ich vielleicht einen Hund, der mich täglich zur Arbeit begleitet?
  • Möchte ich einen Hund mit dem ich viel arbeiten möchte?
  • Möchte ich einen Hund den ich einfach nur lieb haben kann?
  • Habe ich eine Wohnung oder ein Haus mit Garten?
  • Ist in meiner Mietwohnung Hundehaltung erlaubt?
  • Kann ich für eventuelle Tierarztkosten ausser nur Impfen aufkommen?

Nun denken Sie vielleicht die spinnen, aber nein, jede Hunderasse, jeder einzelne Hund ist individuell.
Deshalb ist es ganz wichtig, dass Sie sich vorher Gedanken machen, was Sie von ihm möchten und inwiefern Sie ihn in ihr Leben miteinbeziehen.
Ich selber hatte einen kleinen Yorki, der im Mülleimer lag. Als mein Bobbel verstarb, nahm ich meine Maggy bei uns auf, doch Sie ist ein Border Collie und in keiner Weise mit einem Yorkshire Terrier zu vergleichen. Ich musste in dieser Zeit sehr viel lernen, um diesen Hund zu verstehen. Manchmal dachte ich: "Hätteste dich mal vorher erkundigt wäre dir viel Kummer erspart geblieben".
Heute ist meine Maggy meine treueste Freundin, dank einem total lieben Hundetrainer, der eigentlich mich trainierte :-)
Klar, wir wollen für unsere Schützlinge ein tolles Zuhause, aber genauso möchten wir, dass Sie selber genauso glücklich mit Ihrem eigenen Vierbeiner werden, wie wir mit unseren Hunden.
Egal, ob Sie sich für einen Hund aus dem Tierschutz entscheiden oder für einen Hund vom Züchter. Sie sollten folgendes beachten:

  • Ist der Hund komplett geimpft oder entwurmt?
  • Wissen Sie bei welchem Tierarzt der Hund in Behandlung war?
  • Werden Sie über mögliche gesundheitliche Einschränkungen informiert?
  • Hat der Hund von Anfang an Kontakt zu anderen Hunden?
  • Verträgt sich der Hund mit anderen Hunden oder Katzen?
  • Verträgt sich der Hund mit Kindern?
  • Ist der Hund gechipt?
  • Wird ihnen auch offen erzählt, ob der Hund Probleme im täglichen Leben hat? Z.B.: Angst vor Autos, ...
  • Wie wird der Hund gehalten?
  • Wird eine Platzkontrolle durchgeführt?
  • Haben SIe das Gefühl, dass der Hund nicht einfach nur als "Verdienst" verkauft wird?
  • Wird der Hund mit einem abgesicherten Vertrag vermittelt?

Wenn Sie dies abklären und sich immer genau anschauen, wie geht man mit dem Hund um, wie lebt er, wie gehen die Eigentümer mit ihm um, dann haben Sie garantiert ein besseres Gefühl.
Vor allem sollte man immer für sich selber sicher sein, das die Verkäufer oder Vermittler, den Hund nicht einfach ganz schnell loswerden möchten.
Die Vermittler sollten Ihnen Bedenkzeit geben und Sie nicht unter Druck setzen.
Sie sollten Ihnen Zeit geben den Hund kennen zu lernen.
Sie sollten Ihnen jede Frage beantworten.

Bei uns dürfen Sie gerne jeder Zeit nachfragen, wenn Sie unsicher sind oder Tipps brauchen.

Einige Tipps vorab von uns persönlich:
  • Legen Sie sich ein eigenes kleines Sparbuch an, für den Fall, dass Ihr Hund eine Operation braucht
  • Suchen Sie sich einen Tierarzt Ihres Vertrauens
  • Suchen Sie sich Menschen, die eventuell auch einen Hund haben für gemeinsame Gassigänge
  • Wenn Sie in die Hundeschule gehen, dann in diese, in der Sie mit dem Trainer auf einem Level sind (ganz wichtig, da es unterscheidliche Erziehungsmethodiken gibt)
Die Kosten für die Anschaffung sind schwerpunktmässig nicht die Schutzgebühr (beim Züchter der Kaufpreis), sondern die Anschaffung der alltäglichen Dinge.

Was brauchen Sie für Ihren Hund? ( ich könnte den ganzen Tag für die Racker einkaufen gehen :-)  )
  • 1 bis 2 Hundebetten (eines im Schlafzimmer, eines als Ruhepunkt im Wohnraum) www.web-smilie.de
  • Fress- und Trinknapf www.web-smilie.de
  • 1 Brustgeschirr mit Leine (bitte keine Halsbänder, denn wir wollen auch nicht gewürgt werden - zudem ist es auch aus medizinischer Sicht besser)
  • Hundespielsachen. Da reichen auch alte Stofftiere, denn diese lieben Sie www.web-smilie.de
  • 1 Korb oder Kiste als Hundspielkiste, damit sie was zu tun haben
  • Kauknochen, denn diese lieben Sie und sindunverzichtbar für gesunde Zähne
  • Baldrian für den Besitzer ( Spässle ) www.web-smilie.de

So und nun wünschen wir Ihnen viel Erfolg auf Ihrer Suche.
Wahrscheinlich sind Sie nun erschlagen vor lauter Information, aber im Endeffekt entscheidet ehe der Mensch selber und wir denken, dass das Herz entscheidet, wenn Sie auf Ihren künftigen Liebling treffen.

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