Werden Sie Pflegestelle

                     














Also bei diesem Punkt mussten wir echt lange überlegen und vor allem auch lachen, da uns viele Situationen in Erinnerung kamen, wie wir diesen Punkt beschreiben.
Bestimmt habt Ihr gemerkt, dass wir versuchen, hier alles auf eine persönliche Ebene zu gestalten und nicht zu sehr auf eine fachmännische.
Pflegestelle sein ist eine sehr schöne, aber auch verantwortungsvolle Aufgabe. Denn ohne Sie ist jeder Verein aufgeschmissen,...
Warum?

  • Die Pflegestellen kennen den Hund
  • Die Pflegestellen teilen Glück und Leid mit dem Hund
  • Die Pflegestellen gehen manchmal an den Rand ihrer Nerven
  • Die Pflegestellen trauern am Meisten um ihren Hund wenn er vermittelt wird
  • Die Pflegestellen begleiten Ihren Schützling zum Tierarzt, pflegen ihn wenn es sein muss gesund
  • Die Pflegestellen sind Tag und Nacht da
  • Die Pflegestellen machen Fotos
  • Die Pflegestellen schreiben Berichte
  • Die Pflegestellen empfangen Interessenten und beantworten Ihnen jede Frage
  • Die Pflegestellen haben den meisten Kontakt zum Endplatz

Also wie Sie sehen, die Pflegestellen sind eine sehr sehr wichtige Einheit eines Vereines und die muss man pflegen :-)))
Nun denken Sie bestimmt wow, Vollzeitjob, kann ich das leisten?
Wenn Sie einem Hund helfen möchten, können Sie das, denn so schlimm ist das gar nicht.
Das können Gerd und ich definitiv aus Erfahrung sagen. Es war oft eine stressige Zeit, klar kommt man nicht mit jedem Hund gleich zurecht, dazu haben alle einen eigenen Charakter, aber diese strahlenden und glücklichen Augen von Hund und Besitzer kann man keinem Menschen erklären, wie das gemeint ist. Es ist ein so schönes und einzigartiges Gefühl, dass man selber weiss, ich habe was tolles bewirkt.
Vor allem, wenn dann als Rückmeldung glückliche Hundeaugen in Gestalt von Fotos und einem kleinen Bericht kommen.

Nun na klar zu der Frage
Was muss ich tun wenn ich Pflegestelle werden möchte?

Sie kontaktieren uns und wir kommen vorbei und lernen Sie kennen.
Genauso wie bei einer Vermittlung wird eine Platzkontrolle durchgeführt.
Am besten tauschen wir uns aus oder sie füllen uns im Vorab unser kleines Formular aus, damit wir eventuell den passenden Pflegehund für Sie finden.
Dann schauen wir bei Tierschutzvereinen im Ausland oder in den Tierschutzverteilern wo Not am Mann ist und welches Tier schnellstmöglich nach Deutschland kommen muss.
Oder es gibt Hilferufe von Hunden die schon in Deutschland sind.
Vor allem haben wir auch ganz viel tolle Hunde von Rumänien und Portugal, aber egal von welcher Ecke der Erde, alle haben es verdient.
Nur wichtig ist es , das dieser Pflegling zu Ihnen passt.
Wenn dieser Hund ankommt, teilen wir Ihnen die Zeit und das Datum mit und dann dürfen Sie ihn in Empfang nehmen.
Und dann geht das Abenteuer Pflegestelle los ... :-)

Sie bekommen für den Hund einen Pflegevertrag, damit Sie auch Versicherungstechnisch abgesichert sind.

Versichert sind alle Pflegehunde. Sollten diese einen Fremdschaden anrichten, wird dieser übernommen.
Wir verhandeln momentan mit 2 Versicherungen, ob es eine Versicherung gibt, die Schäden in der Pflegestelle selber übernimmt.
Wenn Interessenten für diesen Hund da sind, leiten wir diese an Sie weiter. Denn Sie kennen den Hund, wir nur von Erzählungen.
Sie machen dann einen Termin mit den Interessenten aus und teilen uns mit, wie Sie die Situation einschätzen. Wir veranlassen dann eine Platzkontrolle und dann nehmen die Dinge ihren Lauf.
So das nur einmal ganz grob. Einzelheiten werden Sie bei einem persönlichen Kennenlernen erfahren :-)

Nun noch ein paar Tips für die Ankunft des Pfleglings aus eigener Erfahrung

  • Die Hunde gleich entwurmen ( Wurmkuren werden immer gestellt).
  • Die Hunde zuhause erst einmal ankommen lassen und wenn nicht nötig, nicht am ersten Tag baden.
  • Die Hunde mit Futter und Wasser versorgen, eventuell einem Kauknochen und ihn ersteinmal in Ruhe alles beschnuppern lassen, denn in der Regel kommen sie dann sehr schnell auf ihre Menschen zu.
  • Niemals mit dem Hund schimpfen, damit er nicht gleich verunsichert wird.

Diese Hunde kennen meisten gar nichts:

  • Sie sind nicht gleich stubenrein.
  • Sie können teilweise nicht an der Leine laufen.
  • Sie kennen teilweise keine Autos, Läden, Fahrräder...
  • Sie kennen kein kuscheliges Kissen
  • Sie legen sich meistens aufs Sofa, weil sie da sicher sind und Höhe haben (der Feind kommt von unten ........:-) )
  • Sie müssen lernen auf ihren Namen zu hören.

Aber alle diese Hunde lernen das ganz schnell, vertragen sich in der Regel mit allen Hunden und sind sehr menschenbezogen und dankbar.

Wir können ihnen nur raten, Pflegestelle zu werden, aber wenn es geht immer bei einem Verein in ihrer Nähe, damit ein besserer Kontakt entsteht.

Wir haben hier zum Beispiel etwas, das wir neu ausprobieren.
Ein Pflegestellenkummertelefon 0911-5191651.

Frau Schröder ist für Sie immer zu jeder Tages und Nachtzeit zu erreichen, wenn es Probleme mit dem Hund gibt ( ausser gesundheitliche, da melden Sie sich gleich bei uns) . Der Hund hat etwas angestellt, sie kommen in einer bestimmten Situation nicht zurecht, sie möchten sich einfach austauschen.
Denn manchmal ist es besser, man kann Frust und Freude auslassen, dann fühlt man sich gleich wohler.

Also melden Sie sich doch einfach bei uns. Wir freuen uns sehr, Sie kennen zu lernen und mit Ihnen zusammen vielen Hunden ein neues Zuhause zu schenken.

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